Wie ist es, ein professioneller Radfahrer zu sein? Die Jungs von BYE! Sports Nutrition fragten den Radprofi Jeroen Meijers vom Team Roompot Nederlandse Loterij im ersten Jahr.
Interview mit Jeroen Meijers, Profi im ersten Jahr!
Was war für Sie der größte Unterschied zwischen Profi- und Amateursport?
Das eine hängt eigentlich mit dem anderen zusammen; meine Rennen als Profi sind oft länger, mehrere Tage und auf höherem Niveau. Ein Beispiel: Die durchschnittliche Länge der Rennen, die ich als Amateur gefahren bin, betrug +- 180 km. Als Profi fahren wir das Amstel Gold Race, Lüttich-Bastogne-Lüttich oder Paris-Tours; das sind Rennen von rund 260 km. Das wirkt sich natürlich auch auf die täglichen Trainingseinheiten, die Ruhepausen, die man davor braucht, und die Ernährung aus. Als Profi sind diese drei Schwerpunkte unerlässlich, um auf hohem Niveau zu fahren.
Haben Sie etwas in Ihrem Leben geändert, seit Sie Profi sind?
Eigentlich habe ich die größte Umstellung nicht bewusst gemacht. Um den Schritt zu den Profis zu machen, muss man schon ernsthaft an seinem Sport arbeiten. Aber trotzdem ändert man unbewusst immer wieder etwas. Denken Sie daran, dass Sie mehr trainieren, was die Pausen noch wichtiger macht. Das bedeutet also, dass man soziale Aktivitäten noch öfter kürzt oder sogar absagt. Wir fahren oft schon einen Tag vor dem Wettkampf zum Veranstaltungsort. Das bedeutet auch, dass man noch mehr von zu Hause weg ist als bei den Amateuren. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir oft fliegen, während wir bei den Amateuren oft mit dem Auto unterwegs waren.
Wie bereitest du dich auf die Saison 2018 vor?
Von jetzt an bis zum Saisonstart sind es noch etwa 3 Monate. Momentan konzentriere ich mich hauptsächlich auf den Aufbau von Krafttraining und Ausdauertraining. Später im Verlauf meiner Vorbereitung werde ich zweimal zu Trainingslagern aufbrechen, um unter wärmeren Bedingungen längere Ausdauertrainings zu absolvieren. Während meiner Vorbereitungsphase teste ich mehrmals, wo ich gerade stehe. So kann ich bei Bedarf Anpassungen vornehmen und wir erhalten einen guten Überblick darüber, wie sich meine Kondition entwickelt.
Was ist dein Lieblingstraining und was machst du dabei?
Meine Lieblingstrainings sind die „Kaffeerunden“*. Wenn dieses Training auf dem Programm steht, weiß man, dass man die guten Trainingseinheiten oder Wettkämpfe hinter sich hat und dass es Zeit für Entspannung ist. Einfach schön draußen sein, sich mit anderen Radfahrern unterhalten und die Vögel beobachten.

Sporternährung - Radsport
Dieses Jahr fährst du zum ersten Mal mit der Sporternährung von BYE! Nutrition – wie gefällt sie dir?
Ich kannte die Produkte von BYE! Sporternährung schon länger, da meine Freundin bereits damit arbeitete. Ich habe mich daher sehr gefreut, als ich hörte, dass unser Team Roompot Nederlandse Loterij sich für die Produkte von BYE! Nutrition entschieden hat. Das Sportgetränk lässt sich viel leichter trinken als reines Wasser, wodurch ich nicht nur mehr Flüssigkeit zu mir nehme, sondern auch die verlorenen Mineralstoffe und Energie sofort wieder auffülle.
Was ist dein Lieblingsprodukt von BYE! Nutrition und warum?
Ich habe mehrere Favoriten, aber wenn ich mich entscheiden muss, nehme ich den Riegel mit Cranberry-Geschmack. Bei den Sportgetränken finde ich „Rote Früchte“ besonders lecker. Beide Produkte lassen sich leicht verzehren bzw. trinken.
Ernährst du dich im Winter anders als im Sommer?
Im Winter trainiere ich mehr und länger als im Sommer, wo ich hingegen mehr Wettkämpfe bestreite. Während meiner Ausdauertrainings im Winter trinke ich immer Sportgetränke und esse feste Nahrung wie den BYE! Nutrition Endurance Bar. Bei Wettkämpfen greife ich auf schnelle Kohlenhydrate zurück, wie sie in Gels enthalten sind, oder auf einen Magnesium-Elektrolyt-Shot, um Krämpfen vorzubeugen.
Haben Sie einen Ernährungs- und/oder Trainingstipp für unsere Leser, um gut durch den Winter zu kommen?
Um besser, schneller und länger Rad fahren zu können, sind die ruhigen Ausdauertrainingseinheiten genauso wichtig wie die intensiven Trainingseinheiten. Man muss nicht immer kaputt nach Hause kommen, um konditionelle Fortschritte zu machen. Wenn Sie 1,5 Stunden oder länger auf dem Rad unterwegs sind, nehmen Sie immer Sportgetränke mit. Du verlierst mehr Mineralien als du denkst!
*Eine Kaffeerunde ist eine gemütliche Radtour mit Freunden und einem Kaffee in einem netten Café zwischendurch.